Mein Name ist Emre Erdogan. Ich bin Reiki-Meister und -Lehrer – und das, obwohl ich früher alles, was mit Energie und Heilung zu tun hatte, für komplett überflüssigen Quatsch hielt.

Vor einigen Jahren steckte ich in einer der dunkelsten Phasen meines Lebens. Kein Ausweg, keine Kraft, einfach am Ende. Meine Schwester meinte damals: „Geh doch mal zu einer Reiki-Behandlung.“

Ich habe nur genickt und innerlich abgewunken. Aber ich war so verzweifelt, dass ich gedacht habe: Was soll’s, versuchen kann ich’s ja. Erwartet habe ich nichts. Drei Tage nach der Behandlung bin ich aufgewacht und etwas war anders. Der tonnenschwere Druck auf der Brust war weg. Über Nacht war da etwas von mir gewichen und ich hatte wieder Leichtigkeit und mehr Energie. Ich stand in meinem Zimmer und hatte Tränen in den Augen, weil ich es nicht fassen konnte.

Mit dieser Erfahrung wurde Reiki für mich eine Offenbarung, die ich besser verstehen wollte. Ich habe mich zum Reiki-Therapeuten und später zum Meister/Lehrer ausbilden lassen – nicht, weil ich plötzlich „esoterisch“ geworden bin, sondern weil ich am eigenen Körper erlebt habe, wie stark das wirkt. Später erkannte ich auch, welche Fähigkeiten meine Großmutter besass: Eine einfache Frau, die weder lesen noch schreiben konnte, aber deren Hände Wunder vollbrachten. Migräne, Rückenschmerzen, sonstige Schmerzen – sie legte die Hände auf und es wurde besser. Für sie war das völlig normal. Da habe ich verstanden: Das ist mein Erbe. Mein Weg. Ich trage dasselbe weiter.

Ich bin Reiki-Meister und Lehrer, weil ich diese Gabe weitergeben möchte. Als jemand, der weiss, wie sich echte Veränderung anfühlt, und der sie mit beiden Händen weitergibt. Heute begleite ich Männer, Frauen und Kinder zurück in ihre Kraft. Und wenn ich meine Hände auflege, steht dahinter nicht nur die Reiki-Technik – sondern auch die Tradition meiner Großmutter, die durch mich weiterlebt.

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